Leitfaden

    Vereinswebseite erstellen, ohne jedes Mal eine Agentur zu fragen.

    Eine Vereinswebseite soll sagen, wer ihr seid, wann ihr spielt oder probt, und wie man mitmacht. Dieser Leitfaden zeigt, was auf die Seite gehört und wie der Vorstand sie selbst aktuell hält.

    Was eine Vereinswebseite leisten soll

    Mitglieder, Eltern, Sponsoren und Leute aus dem Quartier suchen zuerst im Netz. Sie wollen nicht die Statuten studieren. Sie wollen wissen, ob am Samstag ein Spiel ist, wann die Probe beginnt und an wen sie schreiben, wenn sie mitmachen möchten. Genau das ist die Aufgabe einer Vereinswebseite: die Fragen beantworten, die jede Woche wiederkommen.

    Eine Vereinshomepage ist dabei kein Jahrbuch. Sie ist die Stelle, an der der aktuelle Stand steht. Wenn das Resultat vom Sonntag am Mittwoch noch fehlt, wirkt der Verein still, auch wenn im Klubhaus viel läuft. Wenn der Trainingsplan vom letzten Sommer online bleibt, kommen Neuzuzüger zur falschen Zeit. Die Seite muss deshalb von Leuten gepflegt werden, die den Alltag kennen.

    Viele Vorstände haben die Seite einmal bauen lassen und danach kaum noch angefasst. Das liegt selten am fehlenden Willen. Es liegt daran, dass jede Änderung über eine Agentur, ein FTP-Programm oder ein System läuft, das nur eine Person bedienen kann. Eine Vereinswebsite, die der Vorstand selbst pflegt, löst genau dieses Problem: Text, Termin und Bild ändern, ohne auf einen Termin zu warten.

    Vereinswebseite, Vereinshomepage, Vereinswebsite

    Im Alltag meinen die drei Wörter dasselbe. Vereinswebseite und Vereinshomepage betonen die öffentliche Seite, die man ohne Login sieht. Vereinswebsite meint oft den ganzen Auftritt, also Startseite, Infoseiten, News und Kontakt. Für Suchende ist der Unterschied klein. Sie tippen das Wort ein, das ihnen zuerst einfällt, und erwarten eine aktuelle Seite ihres Vereins oder ein Werkzeug, mit dem sie eine solche Seite aufbauen.

    Für euch im Vorstand ist die Unterscheidung nützlicher, wenn ihr die Arbeit verteilt. Die öffentliche Vereinswebseite zeigt Spielplan, Termine, Vorstand und Kontakt. Dahinter kann eine Verwaltung liegen: Mitgliederliste, Anmeldungen, Newsletter. Beides gehört zusammen, muss aber nicht dasselbe Formular sein. Besucherinnen und Besucher sehen die Website. Der Vorstand pflegt die Daten, aus denen die Website ihre Blöcke bezieht.

    Wenn ihr eine neue Seite plant, schreibt zuerst die Fragen auf, die sie beantworten muss. «Wann ist das nächste Heimspiel?» «Wie melde ich mein Kind zum Lager an?» «Wer ist Präsidentin?» Drei klare Antworten schlagen eine lange Chronik, die niemand aktualisiert. Die Chronik darf dazu, sie ersetzt die Antworten aber nicht.

    Welche Inhalte auf die Seite gehören

    Startet mit dem, was sich ändert. Ein Spielplan für Vereine mit Meisterschaft, ein Kalender für Proben und Anlässe, eine News für das, was gerade zählt. Daneben eine Seite über den Verein: Zweck in wenigen Sätzen, Trainingsort oder Probelokal, und wie man Mitglied wird. Der Vorstand gehört mit Namen und Funktion darauf, damit niemand raten muss, wer zuständig ist.

    Anmeldungen sind der zweite Block, der im Alltag Zeit frisst. Probetraining, Lager, Helferdienst, GV: Wenn die Meldungen per E-Mail, WhatsApp und Papier laufen, sucht ihr die Liste am Freitagabend zusammen. Ein Formular auf der Vereinswebseite sammelt dieselben Angaben an einem Ort. Welche Felder ihr braucht, bestimmt ihr. Name und Kontakt reichen für ein Schnuppern, ein Lager braucht mehr.

    Bilder helfen, wenn sie den Verein zeigen und nicht nur ein Stockfoto. Eine Galerie vom letzten Anlass, ein Mannschaftsfoto, der Chor auf der Bühne. Achtet darauf, dass ihr die Personen zeigen dürft, besonders Kinder. Eine kurze Absprache im Vorstand und ein Hinweis an die Eltern sind praktischer als ein nachträglicher Streit.

    Pflicht ist, dass man euch erreichen und erkennen kann. Name und Sitz des Vereins, eine E-Mail-Adresse, und eine Seite zum Datenschutz, sobald ihr Formulare oder einen Newsletter betreibt. Eine eigene Chronik, Sponsorenlogos und Dokumente wie Statuten oder Jahresbericht sind sinnvoll, sobald die Basis steht. Sie müssen nicht am ersten Abend fertig sein.

    Warum der Vorstand die Seite selbst pflegen sollte

    Der häufigste Ausfall ist nicht die Technik. Es ist die Abhängigkeit von einer Person. Die Webseite liegt bei jemandem, der vor drei Jahren geholfen hat, oder bei einer Agentur, die für jede Spielverschiebung eine Rechnung schickt. Fällt diese Person aus, bleibt der Spielplan stehen. Eine Vereinswebseite, die mehrere Personen im Vorstand bedienen, übersteht einen Amtswechsel.

    Teilt die Pflege nach Amt, nicht nach Technikkenntnis. Die Spielleitung trägt Resultate ein. Das Sekretariat pflegt Termine und Protokolle, die öffentlich sein sollen. Die Kommunikation schreibt die News. Dafür braucht es kein CMS-Studium. Es braucht Rollen und eine Oberfläche, in der ein Termin ein Termin ist und kein Codeblock.

    Plant eine kleine Routine. Einmal pro Woche schaut jemand, ob der nächste Anlass stimmt. Nach dem Spiel kommt das Resultat am selben Abend oder am nächsten Tag. Vor der GV steht die Einladung auf der Seite, nicht nur im Mail an die, deren Adresse ihr noch habt. Diese Routine hält die Vereinshomepage vertrauenswürdig, ohne dass ihr jede Woche einen Relaunch macht.

    Spielbetrieb, Termine und Anmeldungen

    Sportvereine mit Meisterschaft haben einen eigenen Rhythmus. Gegner, Halle, Zeit und Resultat ändern sich über die Saison. Eine Tabelle, die ihr von Hand in ein PDF schreibt, ist am Sonntagabend schon alt. Bausteine für Spielplan und Rangliste bilden genau diesen Rhythmus ab: kommende Spiele, vergangene Resultate, Tabelle. Wer keine Liga spielt, lässt diese Bausteine weg und arbeitet mit Kalender und News.

    Vereine ohne Spielbetrieb leben von Proben, Aufführungen, Lagern und Arbeitseinsätzen. Der Kalender ist dann die Startseite im Kleinen. Er muss auf dem Telefon lesbar sein, weil die meisten nachschauen, während sie unterwegs sind. Mehrere Kalender sind nützlich, wenn Aktivmitglieder und Vorstand nicht denselben Plan brauchen. Was öffentlich ist und was intern bleibt, entscheidet ihr.

    Anmeldungen verbinden die Website mit der Verwaltung. Eine Meldung zum Schnuppertraining soll nicht in einem privaten Postfach verschwinden, wenn das Amt wechselt. Liegt sie im selben System wie die Website, findet der neue Vorstand sie. Das ist kein Ersatz für eure Buchhaltung und kein Mitgliederbeitrags-Inkasso. Es ist die Liste der Leute, die sich für einen konkreten Anlass gemeldet haben.

    Domain, Hosting und ein Auftritt aus der Schweiz

    Die Domain ist die Adresse, zum Beispiel verein.ch. Sie gehört dem Verein, nicht einer einzelnen Person. Tragt den Verein als Halter ein und legt die Zugänge so ab, dass das Sekretariat sie findet. Eine Adresse auf der Domain des Anbieters reicht zum Starten. Eine eigene Domain ist die bessere Dauerlösung, weil ihr sie mitnehmt, wenn ihr das Werkzeug wechselt.

    Hosting ist der Ort, an dem die Seite läuft. Bei einem Baukasten oder bei Vereins-Studio ist das Hosting inklusive: ihr mietet keine eigenen Server und spielt keine Updates von Hand ein. Bei einer selbst betriebenen Software wie WordPress liegt Hosting, Zertifikat und Update bei euch oder bei der Person, die ihr dafür bezahlt. Beides kann passen. Der Unterschied ist, wer die Wartung trägt.

    Für Schweizer Vereine ist relevant, wo die Daten liegen und wer sie bearbeitet. Vereins-Studio hostet in der Schweiz und in der EU. Das ist eine Angabe zum Betrieb, keine Rechtsberatung und kein automatischer Freipass bei der Datenschutzaufsicht. Formulare und Newsletter brauchen trotzdem eine klare Information, was ihr mit den Angaben macht. Die Seite Datenschutz und Sicherheit beschreibt, wie der Betrieb aufgesetzt ist.

    Eine bestehende Seite ablösen

    Die meisten Vereine starten nicht bei null. Es gibt eine alte Seite, ein Facebook-Profil oder ein PDF, das als «Website» herumgereicht wird. Nehmt mit, was noch stimmt: Texte über den Verein, Fotos, Statuten, Sponsorenlogos. Lasst liegen, was veraltet ist. Ein Relaunch ist die Gelegenheit, zehn Jahre Spielpläne nicht mitzukopieren.

    Legt die Domain erst um, wenn die neue Seite die aktuellen Fragen beantwortet. Parallelbetrieb ist unbequem, aber besser als ein leerer Auftritt an der bekannten Adresse. Wer den Umzug plant, findet auf der Seite Umziehen die Reihenfolge: Inhalte sichern, neue Seiten aufbauen, Domain zeigen, alte Zugänge übergeben.

    Sagt den Leuten, die bisher geholfen haben, was sich ändert. Die Agentur, das Mitglied mit dem FTP-Zugang, der Sponsor, der ein Logo geschickt hat. Eine kurze Mail verhindert, dass zwei Stellen dieselbe Seite pflegen oder niemand mehr das Passwort hat.

    Was Vereins-Studio dafür mitbringt

    Vereins-Studio ist eine gehostete Vereinswebseite mit Bausteinen, die zum Vereinsalltag gehören: Spielplan, Rangliste, Personen, Kalender, Anmeldungen, News, Galerie, Sponsoren. Ihr stellt die Seiten im Browser zusammen. Es gibt keine Installation und kein Theme, das ihr selbst aktualisiert. Den Beitrag bestimmt ihr selbst, monatlich im Rahmen von CHF 5 bis 500. Die Spanne ist die zulässige Wahl, kein Listenpreis und kein Rabattversprechen.

    Dazu kommt die Verwaltung im gleichen Login: Mitglieder und Vorstand, eingegangene Anmeldungen, Newsletter-Adressen. KI-Werkzeuge können Texte vorschlagen oder beim Aufbau helfen. Sie ersetzen den Beschluss des Vorstands nicht. Was öffentlich wird, gebt ihr frei. Details stehen unter Funktionen, Bausteine und Preise.

    Vereins-Studio ist nicht für jeden Fall das passendere Werkzeug. Wer einen Onlineshop, ein Forum oder eine vollständige Buchhaltung sucht, braucht dafür andere Software. Wer die Seite Pixel für Pixel selbst gestalten will, ist mit einem allgemeinen Baukasten oder mit WordPress flexibler und trägt dann auch die Pflege dieser Freiheit. Der Vergleich steht auf den Seiten zu WordPress, Wix und Jimdo und ClubDesk.

    So fangt ihr an

    Setzt euch eine Stunde hin und schreibt fünf Seiten auf: Start, Verein, Termine oder Spielplan, Mitmachen, Kontakt. Mehr braucht der erste Auftritt nicht. Füllt diese Seiten mit dem, was diese Woche stimmt. Alles andere kommt, wenn jemand das Amt dafür hat.

    Bestimmt zwei Personen, die sich einloggen können. Eine führt, eine kann einspringen. Legt fest, wer Resultate einträgt und wer News schreibt. Diese Absprache ist mehr wert als ein zusätzliches Plugin.

    Wenn ihr sehen wollt, wie die Bausteine aussehen, bevor ihr entscheidet, gibt es die Demo. Wenn ihr direkt einrichten wollt, startet ihr über Jetzt starten. Beides verpflichtet euch nicht, einen bestimmten Betrag zu wählen. Den Beitrag legt ihr selbst fest.

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen Vereinswebseite, Vereinshomepage und Vereinswebsite?

    Im Suchalltag meinen die drei Wörter denselben öffentlichen Auftritt. Vereinswebsite wird manchmal weiter gefasst und schliesst News und Unterseiten ein. Für den Vorstand zählt, dass die aktuelle Information an einer Adresse steht und mehrere Personen sie pflegen können.

    Kann der Vorstand die Vereinswebseite selbst pflegen?

    Ja, wenn das Werkzeug dafür gebaut ist. In Vereins-Studio ändert ihr Texte, Termine, Spielplan und Anmeldungen im Browser. Ihr braucht dafür keine Agentur und keinen Code. Sinnvoll ist, mindestens zwei Personen im Vorstand den Zugang zu geben.

    Was kostet Vereins-Studio?

    Ihr bestimmt den monatlichen Beitrag selbst. Zulässig ist ein Betrag zwischen CHF 5 und CHF 500 pro Monat. Das ist eine Spanne, kein fixer Listenpreis. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Preise.

    Liegt das Hosting in der Schweiz?

    Vereins-Studio hostet in der Schweiz und in der EU. Das beschreibt den Betrieb. Es ersetzt keine individuelle Auskunft zum Datenschutz eures Vereins.

    Können wir eine bestehende Vereinswebsite ablösen?

    Ja. Übernehmt die Texte und Bilder, die noch stimmen, baut die aktuellen Seiten neu auf und stellt die Domain um, wenn die neue Seite die wichtigen Fragen beantwortet. Die Seite Umziehen beschreibt die Reihenfolge.

    Weiter zu Preise, Vergleich und Ratgeber.

    Die Vereinswebseite selbst pflegen.

    Startet mit den Seiten, die diese Woche stimmen müssen. Den Beitrag bestimmt ihr selbst.